Bettina Casabianca
Bettina Casabianca
leider kein Bild von Bettina Casabianca

Meine „Färbung in der Wolle“ geschah durch den künstlerischen Beruf meiner Eltern (Pressezeichnerin bzw. Karikaturist), d.h. stark zeichnerisch-linear betont. Schon zu Studienzeiten in Stuttgart galt mein Interesse neben der Grafik (Klasse Professor G. Böhmer) auch der Bildhauerei (Klasse Prof. Daudert). Der innere Drang, mich dreidimensional auszudrücken, nimmt inzwischen mehr Raum ein. Die Eroberung der Farbe war der Prozess von Jahrzehnten. Meine jetzige Vorliebe gilt der Synthese zwischen Linie und Fläche sowie zwischen gegenständlich und abstrakt.

Der Stil meiner ungegenständlichen Bilder steht dem „Abstrakten Expressionismus“ nahe. Während meine abstrakten Arbeiten z.T. mit einer inneren Ruhe eher meditativen Charakter haben, gehört das Element Bewegung ebenfalls zu meinen ureigensten Anliegen. Hierzu zählen etwa meine Schnellskizzen vor Ort – “sur le vif“ – in meinen vielen Skizzenbüchern. Für mich sind sie wertvolle „Fingerübungen“, die nicht selten als Vorlage für große Leinwandbilder dienen.

Bettina Casabianca ist freischaffende Künstlerin und lebt und arbeitet in Gomaringen. Nach Studienjahren an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, in Basel und Budapest (und wieder Stuttgart mit Staatsexamen) arbeitete sie freiberuflich als Illustratorin, Designerin und Portraitistin 1982 bis 1987 lebte Casabianca in Paris und beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen, u.a. „Salon des artistes indépendants“/Grand Palais Paris, „Salon peintres et sculpteurs de la danse“/Paris, „Union femmes peintres et sculpteurs Paris“, „Le petit format“/Paris, „Artistes Scéens“/Sceaux etc., bevor sich dann von 1987 bis 2015 eine Lehrtätigkeit im Fach Bildende Kunst am Gymnasium und in der Erwachsenenbildung anschloss.

Beruf: Künstlerin

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